Drogen

Allgemein

 

Im Vergleich zu anderen Suchtmitteln gibt es bei illegalen Substanzen einerseits das Problem der Kriminalisierung und damit die Gefahr mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, andererseits die Gefahr eines erhöhten Suchtpotential, was zur Konsequenz hat, schneller in eine Abhängigkeit zu geraten. Substanzen wie z.B. Heroin, Kokain, Amphetamin, Crack, Crystel Meth oder Liquid Excstasy können sehr schnell zu einem abhängigen Konsum führen. Die Entgiftung von diesen Substanzen ist dann für den Körper und die Psyche ein sehr belastender Prozess. Auch hier gilt, je früher Sie sich professionelle Hilfe suchen, umso effektiver und weniger schmerzhaft kann der Weg aus der Sucht sein.
Neben Alkohol ist mittlerweile Cannabis das am Häufigsten konsumierte Suchtmittel. Auch wenn Cannabis, das zu oft als „weiche Droge“ bagatellisiert wird, nicht so schnell abhängig macht wie vergleichbar andere illegale Substanzen, so kann Cannabis bei einem Missbrauch, insbesondere bei Jugendlichen und Kindern, verheerende Konsequenzen haben. Es kann zu bleibenden Schäden im Gehirn kommen (starke Gedächtnisprobleme) und wenn man Pech hat und die genetische Veranlagung für eine psychische Erkrankung hat (z.B. Schizophrenie) kann ein erhöhter Cannabiskonsum der Auslöser zum Ausbruch dieser Krankheit sein.

Verbreitung

 

Nach Hochrechnungen des Epidemiologischen Suchtsurveys aus dem Jahr 2018 sind in Deutschland 309.000 Personen abhängig von Cannabis, eine Kokainabhängigkeit liegt bei 41.000 und eine Amphetamin-Abhängigkeit bei 103.000 Personen vor. (dhs.de)

Beratung

 

Egal um welche illegale Substanz es sich handelt, ich berate Sie zu Ihrem Konsum und helfe Ihnen dabei, diesen zu reduzieren oder zu beenden. Aufklärung über die Substanz und was Sie in Ihrem Gehirn bewirkt (Entwicklung eines Suchtgedächtnisses) ist ebenfalls ein wichtiger Beratungsinhalt. Ich zeige Ihnen welche Möglichkeiten es gibt den Weg aus der Sucht oder einem Missbrauch zu finden.

Angehörige

 

Insbesondere für Eltern ist es häufig ein Schock, wenn Sie erfahren, dass ihr Kind Drogen konsumiert oder konsumiert hat. Ich versuche diesen Schock zu mildern, indem ich das Thema versachliche und mit Ihnen gemeinsam versuche, die Situation so gut wie möglich zu analysieren. Je nachdem wie gut das Vertrauensverhältnis zu ihrem Kind ist, können wir gemeinsam versuchen es in professionelle Hilfe zu vermitteln oder ein gemeinsames Gespräch zu dritt anzustreben. Hierbei stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Nicht zu vergessen, dass ich auch versuche Sie zu unterstützen, wieder mehr für sich sorgen, denn gerade Eltern drogenabhängiger Kinder leider sehr häufig unter eine Coabhängigkeit, die Sie selbst verzehrt.